Informationen für Spender, Sponsoren und Unterstützer

JEDE SPENDE ZÄHLT!!!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gewerbetreibende, sehr geehrte Firmen in Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg und Umgebung, …

liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen,

liebe Unterstützer der Astronomie,

wir möchten Sie um finanzielle Unterstützung für ein Projekt bitten, das die Schullandschaft Brandenburgs bereichern und das Einstein-Gymnasium Neuenhagen zu einem „Leuchtturm“ der astronomischen Bildung in Deutschland machen wird.

Projekt EGN Sternwarte_Logo

Das EGN hat sich über viele Jahre erfolgreich im Bereich der Astronomie profiliert. Ein sehr lange verfolgter Plan wird nun bis zum Ende des Jahres 2017 realisiert werden. Im Rahmen des Schulerweiterungsbaus für unsere Schule werden wir ein modernes Sternwartengebäude mit Beobachtungsterrasse auf dem Dach des Schulneubaus erhalten. Mit einer hochwertigen Ausstattung und Instrumentierung dieses Observatoriums könnten wir so in Neuenhagen eine der modernsten Schulsternwarten Deutschlands etablieren. Um nun auch diese hochwertige Ausstattung zu realisieren, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. 

Konkret verfolgen wir die folgenden Ziele:

  • Nutzung als praktischer Lernort für den Astronomie- und Physikunterricht
  • Wissenschaftliches Schülerlabor, Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern, Unterstützung bei Wettbewerbsteilnahmen, Publikationen
  • Öffentlichkeitsarbeit, regelmäßige öffentliche Vorträge und Beobachtungsabende, Zusammenarbeit mit Schulen und insbesondere auch Grundschulen der Region 
  • Zusammenarbeit mit Amateur- und Profiastronomen, astronomischer „Stammtisch“
  • Fortbildungs-Standort für Astronomielehrerinnen und Astronomielehrer der Region

Wie beschrieben ist eine sehr hochwertige „Hülle“ des Observatoriums geplant und finanziell abgesichert. Die Attraktivität der Sternwarte wird in letzter Konsequenz durch die instrumentelle Ausstattung bestimmt. Um alle angestrebten Ziele optimal zu erreichen und die öffentlich „anziehende“ Wirkung zu maximieren, wird eine hohe Qualität bei der Ausstattung angestrebt. Und genau hier brauchen wir Ihre Hilfe! Jede Spende zählt!!!

Direkte Spenden an den Förderverein unserer Schule (Förderverein EGN, Sparkasse MOL, Konto IBAN: DE91 1705 4040 3807 0460 45, BIC: WELADED1MOL, Betreff: Sternwartenprojekt) sind sehr willkommen. Mit Ideen, größeren Spenden oder für weitere Informationen können Sie sich auch direkt an uns wenden ( 03342/692 oder einstein-gymnasium-neuenhagen@t-online.de ). Bitte dort auch die Spendenquittung anfordern!

Was wir schon geschafft haben:

Zunächst einmal haben wir unseren Schulträger davon überzeugt, dieses Projekt im Zuge des Neubaus zu realisieren. Dementsprechend war in dem dann durchgeführten Architektenwettbewerb die Planung einer Schulsternwarte eine feste Planungsvorgabe. Eine Visualisierung des Siegerentwurfes, der nun gebaut wird, findet sich in der Anlage. Damit werden durch den Bau alle wichtige Voraussetzungen geschaffen: ein Sternwartengebäude bestehend aus einem Seminar- und Sammlungsraum, der eigentliche Beobachtungraum ausgestattet mit einer hochmodernen, vollautomatischen und remotefähigen Kuppel und eine Beobachtungsterrasse zur Nutzung weiterer Teleskope. Damit ist also eine solide Basis für eine sinnvolle Investition gegeben.

Wir haben in eigener Initiative schon Geld in Form von Spenden, Erlösen aus von uns durchgeführten Veranstaltungen und Wettbewerbsgewinnen zusammengetragen. Darüber hinaus wurden wir auch durch sehr hochwertige Sachspenden unterstützt. Einige Bauteile und Instrumente wurden schon angeschafft, deren spätere Eingliederung in die Sternwarte vorgesehen ist.

Was wir brauchen:

An erster Stelle steht eine hochwertige, stabile und remotefähige Montierung. Dazu eine darauf abgestimmte Teleskopausstattung (Hauptinstrument und Spezialteleskope zur Fotografie und Sonnenbeobachtung), die notwendige Software und Computertechnik. Für eine optimale Umsetzung ist ein finanzieller Aufwand von 25.000€ bis 30.000€ realistisch. Das können wir nur mit der Hilfe von Sponsoren und Unterstützern erreichen.

Der große Vorteil der gesamten Konzeption besteht darin, dass eine Realisierung garantiert ist, da eine Ausstattung auf einfachstem Niveau schon jetzt gewährleistet werden könnte. Aber die Umsetzung aller oben genannten Ziele ist nur bei optimaler Ausstattung abgesichert.

Was wir bieten:

Ihre finanzielle Unterstützung würde eine Investition in ein modernes vernetzendes, deutschlandweit ausstrahlendes Bildungsprojekt darstellen. Wir werden Ihre Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten in der Öffentlichkeit (Veranstaltungen, Presse, Fernsehen) kommunizieren.

Wir erstellen eine hochwertige Sponsorentafel, die deutlich sichtbar im Bereich der Sternwarte platziert wird. Prinzipiell ist auch ein objektbezogenes Sponsoring eines ganzen Gerätes möglich, das dann auch entsprechend beschriftet werden kann. Sie erhalten natürlich zu unserer „großen, feierlichen“ Eröffnung, auf Wunsch sehr gern auch zu weiteren öffentlichen Veranstaltungen. Prinzipiell ist auch ein exklusiver Beobachtungsabend für ein Team aus Ihrer Firma umsetzbar.

m6 und m7 nach_filtered
Das Zentrum unserer Milchstraße – aufgenommen während unserer Sudafrikareise 2013

 

 

Es geht los!

Pünktlich beginnen die Bauarbeiten am EGN mit den Abrissarbeiten und dem Einrichten der Baustelle. Jeden Tag kann man den Fortschritt sehen. Wenn alles so gut weitergeht, bedeutet jeder Bautag einen Schritt näher zur Sternwarte!

FullSizeRender
Die Bauarbeiten starten!!!

Und dann haben wir noch 2 Artikel in den beiden größten deutschen Astronomie-Zeitschriften veröffentlichen können. Einmal einen Bericht zu unserer Veranstaltung zum Tag der Astronomie mit dem schönen Titel „Von Altlandsberg zu den Sternen“ in der Juli-Ausgabe von Sterne und Weltraum:

http://www.spektrum.de/magazin/von-altlandsberg-zu-den-sternen/1412850

Und in der Rubrik Space Checker von Abenteuer Astronomie! (Ausgabe 3) konnten die Schülerinnen und Schüler der Astronomie-AG von ihrer erfolgreichen Beobachtung der totalen Mondfinsternis im vergangenen Jahr und über das erfolgreiche Schüler experimentieren – Projekt zur Erforschung der Mondoberfläche mit farbkontrastverstärkter Fotografie berichten.

Abenteuer Astronomie 3 – Juni/Juli 2016

In der Projektwoche gab es natürlich auch wieder Astronomie-Projekte. Wir entwickelten z.B. ein Modell des Planetensystems, dass die Größen- und Abstandsverhältnisse unseres Sonnensystems veranschaulicht. Die Sonne platzierten wir auf dem Anstoßpunkt des Fußballplatzes. Bei unserer 14 cm großen Modellsonne passten gerade einmal die Planeten  bis inklusive Mars noch auf den Sportplatz! Eine andere Projektgruppe entwickelte Visitenkarten und Plakate für das Sternwartenprojekt. Sogar ein mögliches Maskottchen wurde erdacht – der kleine EGN-Polarbär! Beim Sommerfest wurden mit Kuchenbasar und Tombola wieder fast 150,- für die Sternwarte eingenommen. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Modell des Sonnensystems im Maßstab 1
Plakat zu unserem Modell
FullSizeRender-1
Der kleine EGN-Polarbär (man beachte die „Strukturen“ auf den Fußsohlen!)

Merkurtransit 2016

Nachdem wir den Merkurtransit 2003 und die Venustransite 2004 und 2012 jeweils bei besten Bedingungen beobachten konnten, gab es bei uns keine Zweifel, dass das beim Vorübergang des Planeten Merkur vor der Sonne am 09.05.2016 auch wieder so sein würde.

Merkurtransitbeobachtung2016a

Für dieses besondere Ereignis wurden wir von der Firma Bresser / Lunt Solar wieder mit einem wertvollen H-Alpha-Sonnenteleskop (Lunt LS60) unterstützt. Dieses Fernrohr wurde im Vorfeld natürlich schon getestet. Und es wurde sogar noch ein ganz anderer Transit beobachtet, am 21.04.2016 konnte die ISS vor der Sonne fotografiert werden! Der ISS-Transit dauerte ganze 0,79s, der Finsternispfad hatte eine Breite von 6,5 km. Man musste also zur richtigen Zeit (14h27m35s) am richtigen Ort sein. Und auch die gesamte Sonne inklusive Protuberanzen lässt sich mit dem Teleskop gut abbilden.

ISS vor der Sonne. Aufnahme mit Lunt LS60 und DMK41-CCD-Kamera

image
ISS vor der Sonne. Aufnahme mit Lunt LS60 und DMK41-CCD-Kamera
image
Gesamtanblick der Sonne mit Protuberanzen. Lunt LS 60 / DMK41

Da bei einem solchen Merkurtransit der Planet nur als winziger kleiner Punkt vor der Sonnenscheibe entlangzieht, hatten wir keine große öffentliche Beobachtung geplant. Die Astronomie- und einige Physikkurse wurden mit Arbeits- und Beobachtungsblättern gezielt auf die Beobachtung vorbereitet. So hatten wir bevorzugt „Experten“ als Beobachter. Auf dem Schulhof wurden verschiedene Weißlicht- und H-Alpha-Instrumente aufgebaut. Um 13.00 Uhr war alles startbereit. Pünktlich um 13.12 Uhr konnten wir dann beobachten, wie Merkur sich eine besonders dekorative Stelle des Sonnenrandes für seinen Eintritt ausgesucht hatte. Direkt vor einer schönen Protuberanz war er in den H-Alpha-Teleskopen zu sehen. Wunderschön!

MerkurtransitF
Anblick im Teleskop mit Weißlicht-Filter

Trotzdem die meisten Beobachter ein Briefing hinter sich hatten, waren doch alle über den sehr, sehr kleinen, kreisrunden und schwarzen Fleck vor der Sonnenscheibe erstaunt. Das war Merkur?! Ja und man konnte seine Bewegung gerade am Anfang sehr gut wahrnehmen, der Abstand vom Sonnenrand vergrößerte sich nun nach und nach. Neben Merkur waren auch einige schöne Sonnenflecken sichtbar. Deutlich war der Unterschied des tiefschwarz erscheinenden Merkur gegenüber den eher grauen Flecken sichtbar. Ca. 250 Beobachter nutzten nun die Gelegenheit den Transit zu beobachten, jedes Teleskop wurde von einem fachkundigen Mitglied der Astro-AG betreut.

 

image
Merkur vor der Sonne. Aufnahme mit H-Alpha-Filter (Daystar Quark an 130/780 Refraktor)

Nachdem der Besucherstrom abnahm, widmeten wir uns ganz dem Fotografieren. Darauf hatten wir uns schon die ganze Zeit gefreut. So eine Art Astro-AG-Romantik, ganz in Ruhe bei herrlichem Wetter beobachten, Eis essen und schöne Fotos machen, so muss es sein! Wir beobachteten bis Merkur hinter den Bäumen verschwunden war. Es war wieder einmal ein sehr eindrücklicher Tag.

image
Merkur neben den beiden gut sichtbaren Sonnenfleckengruppen. Aufnahme mit Herschelprisma am 130/780 Refraktor + DMK41.
image
Merkur vor der Sonne, deutlich sichtbar ist hier das chromospherische Netzwerk um die Fleckengruppen. Aufnahme mit Lunt CaK – Filter.
image
… und noch einmal vor der H-Alpha-Sonne mit dem Lunt LS 60!

Kleine Chronik der Astronomie am EGN

Seit dem Jahr 2000 arbeiteten wir kontinuierlich und erfolgreich im Rahmen der Astronomie-AG, in Unterrichtsprojekten, bei öffentlichen Beobachtungen und Vorträgen und bei Wettbewerbsteilnahmen im Bereich der Astronomie. Die folgende Chronik stellt eine Auswahl unserer Höhepunkte dar:

  • Bau und Erprobung eines einfachen Radioteleskopes mit der Astronomie-AG 2001
  • Erste Ideen und Zeichnungen zum Projekt Schulsternwarte 2003
image
Erste Ideen – Wer erkennt das Gebäude?
  • 2003 Kursfahrt nach La Palma mit Schülern der Astronomie-AG und des Physik LK, Finca mit eigener Sternwarte, nächtliche Beobachtungen und Erkundung der Insel am Tage, Besuch des schwedischen Sonnenobservatoriums auf dem Roque de los Muchachos
konjunktionMVJ_1
Mond, Venus und Jupiter 2003 – Blick von unserer Terrasse
  • Beobachtung des Merkurtransites 2003
  • Beobachtung und Fotografie des Venustransites 2004 mit der Astronomie-AG
Venustransit2012
Venustransit 2004 (Aufnahme mit digitaler SLR an einem Pentax 75SDHF + Sonnenfilter)
image
Partnerschullogo
  • Sonnenfinsternisbeobachtungen, z.B. am 01.08.2008
IMG_9389
Sonnenfinsternis am 01.08.2008
  • Test des DADOS-Spektrographen der Firma Baader-Planetarium im Rahmen des Physik- und Astronomieunterrichtes, u.a. Spektren von Sonne, Mond, Sternen, …
  • Fotografische Planetenbeobachtungen im NIR, insb. Mars mit der Astronomie-AG
mars_neu
Marsaufnahme mit NIR-Technik
IMG_0127
Sonnenfleck mit CaK-Filter
IMG_0673
Große Protuberanz am Sonnenrand – Aufnahme mit H-Alpha-Filter
  • Seminarkurs Astrophysik seit 2011 in der SekII – verschiedene Projekte und Seminararbeitsthemen: z.B. Spektroskopische Untersuchung von planetarischen Nebeln und Kometen, Bestimmung der Rotationsgeschwindigkeit der Sonne und des Saturnringsystems mit spektroskopischen Methoden, Nachweis eines Exoplaneten über die Lichtkurve (fotometrisch), Lichtverschmutzung, kosmische Strahlung, IR-Kamera und IR-Astronomie, Bestimmung der Solarkonstante, …
  • Eine großzügige Spende, eine vollständige und hochwertige Teleskopausrüstung aus Maintal, vielen Dank an Herrn Krauss!                                      http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1008641
  • Beobachtung und Fotografie des Venustransits am frühen Morgen des 06.06.2012 mit der Astronomie-AG bei sehr guten Bedingungen
regiCf2 Kopie
Venustransit 2012 mit H-Alpha-Teleskop

image

  • Sieger im Bundeswettbewerb „Der südafrikanische Himmel über Deutschland“ – Südafrikareise 2013:                                                                              http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1121155
image
Logo des Wettbewerbes
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Sonnenbeobachtung mit südafrikanischen Schülern
IMG_0100
Jeder Schüler und auch der Lehrer bekam eine Urkunde
  • Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Astronomie 2012 zum Thema Lichtverschmutzung mit Schülern aus den Jahrgängen 7-10
image
Neuenhagener Rathaus bei Nacht – im Hintergrund einige erkennbare Sternbilder.
  • Unterstützung durch die Firma Bresser / Meade für die Arbeit im Rahmen des ISON-Projektes mit einem hochwertigen Okular
  • 2. Preis Reiff-Förderpreis für Schul- und Amateurastronomie 2013, Preisverleihung auf der Bochumer Herbsttagung der Amateurastronomen, 2000 € Preisgeld für das eingereichte Projekt zum Kometen ISON
image
Unsere Urkunde
IMG_0133
Preisverleihung in Bochum. Den Preis bekamen wir von Dr. Jakob Staude.
image
SOFIA in voller Schönheit.
IMG_0268
H-Alpha-Aufnahme der Sonnenfinsternis
image
Sogar der Bürgermeister war dabei!
  • Beobachtung der totalen Mondfinsternis im September 2015
FullSizeRender
Der Mond während der totalen Phase.
  • 2. Lehrermitflug von Olaf Hofschulz mit SOFIA in Kalifornien im September 2015 – Vortrag zum 10jährigen DSI Jubiläum, Mitflug, Vorbereitung der ersten Schülermitflüge?!                                                                  https://ohmilkyway.wordpress.com
image
An Bord von SOFIA.
  • Teleskopspende aus Innsbruck – Wir bekommen ein hochwertiges Celestron C8 geschenkt, dank unserer „Elternbörse“ kommt es wohlbehalten von Innsbruck nach Neuenhagen
  • Abschlussbeobachtungen mit den Astrophysik-Seminarkursen, z.B. 2015
image
Mond, Jupiter, Orion und … WIR!

Unsere Veranstaltung zum Tag der Astronomie 2016

Am 19.03.16 fand der deutschlandweite Tag der Astronomie statt, es gab Veranstaltungen in vielen Planetarien und Sternwarten. Wie schon im letzten Jahr wollten auch wir als Einstein-Gymnasium unserer „astronomischen Mission“ nachgehen und eine öffentliche Veranstaltung zum Tag der Astronomie realisieren. Dafür hatten wir dann auch eine ganz besondere Location gefunden, die Schlosskirche in Altlandsberg – Astronomie in einer Kirche! Schon der Vorverkauf lief gut, aber das am Ende über 120 Eintrittskarten verkauft wurden, dazu fast 30 Mitwirkende und Helfer, machte das Ganze zu einem überaus erfolgreichen Ereignis.

Schlosskirche2K
Die Schlosskirche bei Nacht.

 

Unsere Ziele waren dabei vor allem:

– wir wollten uns als regionales Gymnasium in der Öffentlichkeit präsentieren

– wir wollten zeigen, was das EGN auf astronomischen Gebiet für Erfolge errungen hat

– wir wollten unsere Schulsternwarte, die im Laufe des nächsten Jahres realisiert wird, promoten

… und natürlich wollten wir einfach für Astronomie begeistern!

IMG_2067
„Buntes Treiben“ an unseren Ständen vor der Schlosskirche

Schon allein auf dem Vorplatz der Kirche, auf dem wunderschönen Gelände des Altlandsberger Schlossparkes, gab es einige Programmpunkte, die das Publikum fesselten. Am Infostand konnte man sich mit diversen Flyern und Infomaterial eindecken, es gab Kuchen und Kaffee. Die Tombola mit vielen tollen Preisen (sogar ein Teleskop war dabei) lief ebenfalls sehr gut, es wurden alle Lose verkauft. Schließlich gab es ja auch keine Nieten, jedes Los lockte dank unserer Sponsoren mit einem Preis. Für den astronomischen Nachwuchs, also unsere kleinen Gäste, gab es für die von allen mit Bravour gelösten Quizaufgaben natürlich auch Preise! Und dann hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter, nach einem sonnigen Nachmittag folgte ein klarer Abend! So konnten wie geplant die Sonne mit einem H-Alpha-Teleskop, und auch der Mond und später am Abend der Jupiter mit einem guten alten Telementor-Schulteleskop und einem 8“ Dobson-Teleskop beobachtet werden. Einige schafften es sogar, tolle Mondfotos mit ihrem Handy zu machen.

TdA2
Der Saal füllt sich langsam.

In der Kirche begann dann um 16.15 Uhr unser Vortragsprogramm. Wir genossen die wirklich beeindruckende Atmosphäre in dem von Otto von Schwerin errichteten Barockbau, der mit modernen Stahl- und Glaseinbauten zu einem multifunktionalen Veranstaltungsraum umgebaut wurde. Sina gab uns am Konzertflügel eine entsprechende,  feierliche Einstimmung. Dann folgten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Vorträgen.

TdA4
Sina am Konzertflügel
IMG_2068
Mondaufnahme mit dem Handy am Teleskop

Unsere Vortragenden schafften es dann auch, das Publikum kompetent und unterhaltsam durch den Abend zu führen. Es gab einen Beobachtungsbericht zur totalen Mondfinsternis 2015, einen Vortrag über Mondgeologie mit Hilfe farbkontrastverstärkter Mondaufnahmen, dann ging es um die Frequenz der kosmischen Hintergrundstrahlung, dann folgte ein Vortrag über Transitereignisse und den praktisch gelungenen Nachweis eines Exoplanetentransites. Nach einer weiteren Einstimmung am Flügel (Sina spielte „Themes of Star Wars“!) ging es dann im zweiten Teil um das Sternwartenprojekt des EGN und um meinen letzten SOFIA-Mitflug und astronomische Highlights in Kalifornien.

Bericht TdA neu1
Unser Vortragsprogramm
Bericht TdA neu
Bild oben: Unsere Referenten – Artus und Lasse, Juliane, Marlene, Louisa und Olaf Hofschulz

Am Ende des Programmes bekamen wir von vielen Gästen ein sehr positives Feedback, es gab noch angeregte Gespräche und Diskussionen. Alle waren sich einig, dass es eine sehr gelungene Veranstaltung war, die unbedingt wiederholt werden sollte. Und vielleicht ja sogar nochmal in der Schlosskirche?! Der Veranstaltungsort war ideal: Barock, Moderne und Astronomie vereint in einer Kirche; dazu die weitläufigen Außenanlagen des Schlossparkgeländes. Viele nutzten nach dem Programm noch die Gelegenheit einen kurzen Blick auf den Planeten Jupiter mit seinen galileischen Monden zu werfen. Und dann machten wir uns zufrieden auf den Heimweg.

Es bleibt nur noch, allen Helfern zu danken, ohne die das nicht möglich gewesen wäre! Weiterhin gilt ein großer Dank natürlich unseren Unterstützern und Sponsoren: der VdS (Vereinigung der Sternfreunde e.V.), dem Spektrum Verlag GmbH, Bresser / Lunt GmbH, Teleskop Service Ransburg und dem DSI (Deutsches SOFIA Institut). Und natürlich ganz besonders auch den finanziellen Unterstützern Container Habicht Altlandsberg und Sparkasse MOL. Am Ende haben wir beeindruckende 610,- für unser Sternwartenprojekt eingenommen!

Schlosskirche3
Der große Wagen über dem Kirchturm der Schlosskirche. Sogar Mizar und Alkor in der Deichsel des Wagens sind gut getrennt sichtbar!
Schlosskirche1K
Blick auf die Schlosskirche, die vom Osterfeuer und Straßenlaternen illuminiert wird. Direkt oberhalb der Schlosskirche ist der helle Jupiter als hellster Punkt am Sternenhimmel erkennbar. Direkt darüber das Sternbild Löwe.

 

 

 

image

Unser Sternwartenprojekt

Seit vielen Jahren hat sich das EGN erfolgreich im Bereich der Astronomie profiliert, ist Partnerschaften eingegangen und war erfolgreich bei landes- und bundesweiten und auch bei internationalen Wettbewerben beteiligt. Der lange verfolgte Traum von der Errichtung einer eigenen, modern eingerichteten Schulsternwarte wird nun endlich 2016/17 im Rahmen des Schulerweiterungsbaus verwirklicht werden. Dieses „Leuchtturm-Projekt“ wird unsere Schule noch markanter machen!

Konzeption für die Nutzung der Sternwarte:

  • praktischer Lernort für den Astronomie- und Physikunterricht
  • wissenschaftliches Schülerlabor, insbesondere für den Seminarkurs Astrophysik und die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler
  • Öffentlichkeitsarbeit, öffentliche Beobachtungsabende und Vorträge
  • Zusammenarbeit mit den Grundschulen der Region, geführte Beobachtungen
  • Zusammenarbeit mit Amateur- und Profiastronomen (AIP) der Region, Astrostammtisch, Beobachtungszeit für Amateurastronomen, Tagungen

Das Observatorium wird aus einem Sternwartengebäude mit Kuppel, Seminarraum und Beobachtungsterrasse auf dem Dach des neuen Schulgebäudes bestehen. Für die Realisierung einer hochwertigen Ausstattung der Sternwarte brauchen wir Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung!!!

Ehrgeiziges Ziel des Projektes ist es, die gesamte Ausstattung der Sternwarte über Spenden und Fördergelder zu finanzieren. Jede Spende, aber auch jede Idee kann dabei helfen das Projekt möglichst optimal zu verwirklichen.

Im Rahmen eines Architektenwettbewerbes wurde ein (Teil)Neubau inklusive Sternwarte auf dem Dach geplant. Der Sieger dieses Wettbewerbes war das Berliner Architekturbüro TRU Architekten. Die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellte Visualisierung der Architekten zeigt, wie unsere Sternwarte auf dem Dach des neuen Gebäudes aussehen wird.

Planungsentwurf