Feierliche Eröffnung 29.03.2019

First short press release – ein würdiger und intensiver Start

 

Genau so haben wir uns das vorgestellt! Ein besonderes Projekt hat einen standesgemäßen, feierlichen und grandiosen Auftakt erlebt. Über 2 Tage hinweg erstreckte sich das Programm zur Einweihung der Sternwarte am Einstein-Gymnasium Neuenhagen. 

Dr. Olaf Fischer, Professor Dr. Herrmann, Dr. Stefan Jorda, Dr. Jakob Staude, Landrat Gernot Schmidt, Minister Jörg Vogelsänger, Frau Pecher, Frau Schaar, Frau Auras und ganz hinter Herr Knobbe und Herr Scharnke (vordere Reihe von links)

Schon ab 16.00 Uhr trafen die ersten Gäste am Freitag (29.03.19) im astronomisch dekorierten Foyer des EGN ein. Unter ihnen Professor Dr. Dieter B. Herrmann, der ehemalige Direktor der Archenhold-Sternwarte und bekannte Buchautor. Pünktlich um 17.00 Uhr war der Saal in der Mensa mit deutlich über 100 Gästen gefüllt, unter Ihnen Vertreter von Stiftungen, Spender und Sponsoren, Wegbegleiter und Partner, Politiker, Vertreter der Schule, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler.

In den dann folgenden 90 Minuten gab es einen kleinen Streifzug durch die Geschichte der Astronomie am EGN im Allgemeinen und durch die Historie des Sternwartenprojektes im Besonderen. Wunderbare Grußworte gab es von einigen besonderen anwesenden Gästen und auch in Form von Videogrußbotschaften von Anthony Mietas aus Südafrika (SALT-Telescope), von Dr. Oliver Zeile aus Palmdale / Kalifornien (SOFIA-Teleskopingenieur) und von Dr. Cecilia Scorza und Professor Dr. Harald Lesch aus München.

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Dann wurde feierlich eröffnet, pünktlich zum Sonnenuntergang standen alle Gäste auf der großen Beobachtungsterrasse. Via Laptopkommando drehte sich die Kuppel zu den Gästen und öffnete sich.

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Die Kuppel öffnet sich.

Die Eröffnungsschleife wurde von Professor Dr. Herrmann, Dr. Stefan Jorda, dem Landrat Gernot Schmidt, Nadine Auras (EWE-Stiftung), Olaf Hofschulz, Dr. Ulrich Bleyer (DPG-Vorstand) und Kevin Krüger (privater Unterstützer) durchschnitten. Dieser Moment im Abendlicht wurde auf vielen Fotos festgehalten.

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Danach wurde die Sponsorentafel feierlich enthüllt. Die anschließende Gelegenheit zu einer kurzen Besichtigung der Sternwarte und der kleinen Ausstellung im benachbarten Seminarraum ließ sich kaum jemand entgehen.

Anschließend trafen sich alle zum Empfang im feierlich dekorierten Foyer der Schule, es wurde mit Sekt und Orangensaft auf das gute Gelingen angestoßen. Für eine kleine Stärkung sorgten verschiedene Häppchen. Es gab noch viel auszutauschen und zu bereden, auch ein ganz neues Gästebuch wartete auf die ersten Einträge.

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Eröffnung der Sternwarte am 30.03.19 – Vortragsprogramm + Jugend forscht Erfolg!

Nachdem die Sternwarte inzwischen betriebsbereit ist und ihre Funktionalität bewiesen hat, findet am 30. März die offizielle, öffentliche feierliche Einweihung statt. Nach langer Planungsphase und Werbung für das Projekt befindet sich am EGN damit eine der modernsten Schulsternwarten (oder besser – die Beste und die Modernste?).

Fast 100.000 € Spenden und Fördergelder konnten eingeworben werden! Damit gelang es, eine erstklassige Ausstattung zu realisieren, die ihresgleichen sucht und auch wissenschaftliche Ansprüche erfüllt.

Bereits am Vorabend, also am 29. März 2019, starten wir im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung für ungefähr 100 geladene Gäste, darunter Spender, Vertreter der Stiftungen, Politiker und Wegbegleiter des Projektes, die Einweihungsfeier.

Die breite Öffentlichkeit, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region sind dann am 30. März 2019 herzlich zum Tag der offenen Sternwarte eingeladen. Von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr kann man sich von der besonderen Qualität des Observatoriums überzeugen. Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Programm. Um 15:00 Uhr/16:00 Uhr/17:00 Uhr gibt es Gastvorträge in der Cafeteria, die durch Wissenschaftler der Universität Potsdam, des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und des Leibniz-Institutes für Astrophysik in Potsdam (AIP) gestaltet werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Unser Programm zum Tag der offenen Sternwarte/öffentliche Einweihung am Samstag, dem 30. März 2019:

– öffentliche Veranstaltung von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr

– Tombola – jedes Los gewinnt, Hauptpreise sind Teleskope!

– Kaffee/Kuchen/Suppen/Getränke

– Kinderprogramm

– Besichtigung Sternwarte, Beobachtungen

– Ausstellung von Arbeitsergebnissen

– Infomaterial

– „Aktien“-Verkauf

– Vortragsprogramm in der Mensa (jeweils ca. 45 Minuten, die Vorträge richten sich an die interessierte breite Öffentlichkeit von Jung bis Alt)

15:00 Uhr Dr. Harald Michaelis (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt/DLR):

„DLR – Institut für Planetenforschung – aktuelle Missionen“

16:00 Uhr Dr. Martin Wendt (Universität Potsdam):

„Reise in das Universum“

17:00 Uhr Dr. Axel Schwope (AIP):

„Röntgenastronomie – Die Welt mit anderen Augen sehen“

Jugend forscht 2019

Am 28.02.2019 nahmen 3 unserer Astrophysik-Seminarkurs-Schüler am Regionalwettbewerb Ost Jugend forscht des Landes Brandenburg teil. Eine Arbeit konnte sich sogar als Regionalsieger für das Landesfinale Anfang April qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch Jessika! In ihrer Arbeit untersuchte Sie die Dynamik von Protuberanzen, die Datenbasis lieferte unser neues H-Alpha-Filtersystem in der neuen Sternwarte.

Erfolgreiche Teilnehmer

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Neueste CCD-Technik in der Sternwarte

Dank einer großzügigen Leihgabe eines treuen Unterstützers konnte am vergangenen Freitag eine hochwertige CCD-Kamera in die Sternwarte eingegliedert werden. Dabei handelt es sich um eine FLI 16200 Schwarzweiß CCD Kamera. Eine Auflösung von 16,2 MegaPixel, angeordnet als 4500×3600 Matrix, sorgt für ein optimales Zusammenspiel mit dem 17″ PlaneWave Astrographen. Die Kamera spielt in der oberen Liga und ist selbst für den ernsthaften wissenschaftlichen Einsatz bestens geeignet.

Die montierte Kamera am 17“ PlaneWave CDK + Atik Filterrad

Die Installation gestaltete sich erfreulich problemlos, schon die ersten Bilder sahen vielversprechend aus. Die 600s Einzelbilder zeigten schon viele Einzelheiten und vor allem perfekte runde Sterne! Die Nachführung auf der 10Micron GM3000HPS läuft tadellos und das ohne Guiding!

Eins der ersten Voraschaubilder. Rohbild von M51 bei 50% Vergrößerung, 600s belichtet. Mit Smartphone vom Monitor abfotografiert.

Tag der offenen Sternwarte am 30.03.2019

Der deutschlandweite Astronomietag am 30.03.2019 ist für das EGN-Sternwartenprojekt ein ganz besonderer, lang ersehnter Termin. Wir feiern die offizielle Eröffnung im Rahmen eines Tages der offenen Sternwarte. Alle Besucher erwartet von 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr ein reiches Programm …

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Schon am Vorabend startet das große Opening. Hier werden in einem würdigen Rahmen alle Spender, Unterstützer und Wegbegleiter geehrt ohne die die Realisierung des Projektes unmöglich gewesen wäre. Natürlich wird auch eine Schleife durchschnitten und die Unterstützertafel enthüllt. Zudem hoffen wir auf prominente Gäste! Ein ausführlicher Bericht folgt!

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Einladung für die geladenen Gäste am Vorabend

Am 30.03.2019 ab 14.00 Uhr sind dann alle interessierten Gäste eingeladen, alle Fans der Astronomie, ehemaligen und aktuellen Schüler und deren Eltern, alle Bürger der Region, alle Neugierigen, …

Hier eine kleine Auswahl aus unserem Programm für diesen Tag:

  • Besichtigung der Sternwarte
  • Teleskopausstellung auf der Beobachtungsterrasse
  • Vortragsprogramm in der neuen Mensa des EGN – konkrete Informationen folgen!
  • diverse Infostände, Kaffee und Kuchen, Sternwartenaktien und Kinderprogramm im Foyer
  •  und eine große Tombola, jedes Los gewinnt!, wertvolle Hauptpreise (u.a. ein Teleskop)

Also Termin merken und weitersagen!

Inzwischen haben wir in der Sternwarte viel eingerichtet getestet und auch schon für die ersten Schülerforschungsprojekte Daten genommen. Hier einige Beispiele, die zeigen, dass die Sternwarte bereit für die offizielle Eröffnung ist:

Mond im 17“ PlaneWave
Schöne Protuberanz mit 140er TEC und SolarObserver H-Alpha-Filter
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Supernova in der Galaxie M77
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Venussichel am Taghimmel im 140er TEC

Darüber hinaus konnten wir noch weitere Unterstützer gewinnen, z.B. die Dr. Hans Riegel Stiftung und den LionsClub Strausberg. So können wir bis zur Eröffnung auch eine Beobachtungsstation auf der Terrasse mit einer hochwertigen Montierung ausrüsten und diese dann präsentieren.

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Mondsichel und Sternwarte

Sieger beim Reiff-Preis 2018

Bereits zum 10. Mal vergab die  Reiff-Stiftung für Amateur- und Schulastronomie Förderpreise für Jugendarbeit in der Amateurastronomie und astronomische Projektarbeiten in der Schule. Dabei werden vier Geldpreise mit insgesamt 6500 Euro in zwei Kategorien vergeben.

http://www.reiff-stiftung.de

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Preisübergabe durch Fau Dr. Carolin Liefke

Wir haben uns mit dem Konzept des EGN-Sternwartenprojektes erfolgreich beworben. Die Jury hat uns sogar als Sieger ausgewählt. Nachdem wir 2013 schon einmal den 2. Platz belegen konnten, ist das eine ganz besondere Ehre. Wir sind stolz, die Reiff-Stiftung auf unserer Unterstützertafel präsentieren zu können.

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In diesem Jahr wurden sogar 2 erste Preise verliehen. Dazu schreibt die Jury:

„Von diesem Schema wurde 2018 abgewichen, denn das Kuratorium der Reiff-Stiftung, das als Jury für die Reiff-Förderpreise fungiert, konnte sich nicht auf eine gestaffelte Reihenfolge der Preisträger einigen. Stattdessen wurden in diesem Jahr die ausgeschriebenen Preisgelder für den ersten und den zweiten Preis zusammengelegt und zu gleichen Teilen unter den beiden ersten Preisträgern aufgeteilt. Beide haben sich in den Vorjahren schon einmal erfolgreich um einen der Reiff-Preise bemüht: Es handelt sich um Schulen mit einem breit gefächerten astronomischen Angebot, die auch bei Wettbewerben wie Jugend Forscht sehr erfolgreich sind. Der vorherige Preisgewinn hat an beiden Standorten die astronomische Projektarbeit sichtbar befruchten können.“

„Olaf Hofschulz konnte anlässlich eines Schulneu- und Umbaus am Einstein-Gymnasium in Neuenhagen bei Berlin den Traum einer großzügig ausgestatteten Schulsternwarte verwirklichen. Dafür galt es, Sponsoren zu überzeugen und Kooperationspartner zu gewinnen. Während so das Hauptteleskop und die dazugehörige Kuppel bereits angeschafft werden konnten, leistet das Preisgeld einen weiteren Beitrag zur die Ausstattung der Beobachtungsplattform bzw. zur CCD-Kamera für das Hauptteleskop.“

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Die Preisübergabe erfolgte nachträglich am Haus der Astronomie in Heidelberg während der bundesweiten Lehrerfortbildung

Das Preisgeld (2500,-) soll für eine hochwertige Montierung für die erste Schülerbeobachtungsstation auf der Terrasse eingesetzt werden. Durch die Unterstützung der Reiff-Stiftung haben wir die Hoffnung, dass auch diese Ausbaustufe bis zur offiziellen Eröffung am 30.03.19 realisiert sein wird.

Unabhängig davon ist dafür natürlich jede weitere Unterstützung herzlich willkommen.

Installation day

In der vergangenen Woche war der große Tag endlich da! Auch die Kuppel hatte inzwischen bereits ein Jahr auf die Instrumente gewartet, die sie beherbergen soll. Dementsprechend gab es einen freundlichen Empfang bei schönem Wetter …

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Hier nun ein kleiner Bildbericht vom Tag der Installation der Instrumente:

Pünktlich um 8.00 Uhr kam Johannes Baader (die Firma Baader Planetarium aus Mammemdorf bei München lieferte sowohl die Kuppel als auch alle Instrumente für das Observatorium) mit Mitarbeiter Ervin bei uns an. Alle Schätze waren gut und sicher in einem Transporter verstaut. Nach einer kurzen Besichtigung der Sternwarte auf dem Dach des neuen Schulbaus wurde uns von den „Sternwarten-Profis“ bestätigt, dass wir hier sehr gute Bedingungen haben und alles berücksichtigt wurde. Auch die Lage am grünen Rand von Berlin beeindruckte die Beiden.

Dann ging es mit dem dicksten Brocken los, mit der 200 kg schweren Stahlsäule. Schon der Anblick im Transporter flößte Respekt ein. zum Glück gab es genug starke Helfer, neben dem Hausmeister waren einige kräftige Lehrer dabei. So konnten wir den Koloss zunächst in den Fahrstuhl und schließlich über die Treppe auf das Beobachtungspodest heben. Sogar das Absenken durch die vorgesehene Öffnung auf das Stahlbetonpodest funktionierte beim ersten Versuch.

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200 kg Stahl – ob wir das schaffen?
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Die Säule steht an ihrem Platz, oben der weiße Adapter für die Montierung.

Nachdem alle Schrauben fest waren, wurden die Kabel, die zur Montierung und zu den Teleskopen führen, durch die Säule verlegt. Die Säule wurde danach mit Sand befüllt, um ihr noch mehr Stabilität zu geben. Der Test hinterher zeigte, dass alles wunderbar massiv ist.

Nach vielen kleinen Vorbereitungsarbeiten stand die Allsky-Cam als Nächstes auf dem Programm. Dazu wurde zunächst ein Kabel verlegt. Unter tatkräftiger Hilfe des Hausmeisters wurde die Halterung an einer Betonplatte befestigt. Danach wurde die Kamera angebaut und auf dem Dach der Sternwarte platziert.

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Die Allsky-Kamera.

Nun kam die Montierung an die Reihe. Die 10Micron GM 3000 HPS ist eine hochgenaue GoTo-Montierung mit Absolut-Encodern und trägt bis zu 100 kg an Instrumentenlast. Eine Schwenkgeschwindigkeit bis 12°/s und mittlere Nachführgenauigkeit von 1“ je 15 Minuten lassen den Kenner schwärmen. Dabei wiegt die Montierung selbst solide 60 kg. Wunderbare, wunderschöne und präzise Technik! Das gute Stück wurde vorsichtig nach oben transportiert und auf den Adapter gesetzt. Dann kamen alle Kabel und die Gegengewichte (4 x 20 kg !) dazu.

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Einbau der Montierung.

Danach ging es mit dem 17“ PlaneWave Astrographen weiter, das wertvollste Ausrüstungsteil. Auch hier ein paar Daten:

Öffnung: 17″ = 432 mm
Brennweite: 2.940 mm
Öffnungsverhältnis: f/6.8
Obstruktion: 49% (Durchmesser HS)
Bildfeld 70 mm

Dementsprechend war die Verpackung für unser Hauptinstrument eine stabile, riesengroße Holzkiste. Vorsichtig trugen wir das knapp 43 kg schwere Teleskop nach oben und setzten es behutsam auf die Montierung. Parallel dazu wurde dann gleich der TEC 140/980 Apo Refraktor montiert. Ein ölgefügter Dreilinser, absolute Referenz in dieser Öffnungsklasse. Anschließend wurde alles ordentlich austariert. War das ein Anblick!

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Der 17“er ist an seinem Platz!
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Alle Kabel müssen gut verlegt werden.

Jetzt war großes Verkabeln angesagt, alles musste korrekt verbunden werden. Zum Glück hatte man das alles schon in Mammendorf vorbereitet. Auch die Verbindung zum Sternwarten-PC war vorbereitet und getestet und musste nur wiederhergestellt werden. Der PC ist in einem Schaltkasten in der Sternwarte untergebracht, in den alle Verbindungen laufen.

Als Software wird unter anderem Maxim DL Pro verwendet, eine professionelle Sternwartensoftware. Nach dem Ende der Einrichtung aller Komponenten wird auf den PC nur noch kabellos, über ein Laptop, ein Tablet oder einen anderen PC zugegriffen. Alle Komponenten der Sternwarte bis hin zu den Fokussierern sind dann darüber „fern“steuerbar.

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Noch konnten wir bei strahlend blauem Himmel arbeiten.

Das Finetuning zog sich dann noch einmal ziemlich lange hin. Es gab eine erste Einweisung in die Software und viele viele Informationen aus erster Hand. Hoffentlich haben wir auch alles notiert! Zum Glück vermittelt das Baader-Team den Eindruck, dass wir auch danach mit einer sehr guten Betreuung rechnen können. Leider kamen zum Abend immer mehr Wolken auf. Als es dunkel wurde, war kein Stern zu sehen. So blieb einiges unerledigt –  Justage prüfen, Teleskope bzw. optische Achsen zueinander ausrichten, Montierung über 3-Sterne-Alignment ausrichten, Montierung auf den Himmelsnordpol ausrichten, erneutes Alignment + Pointierungsmodell erstellen. Dann erst kann das Teleskopequipment nach und nach getestet werden. Noch viel, aber wirklich spannende Arbeit wartet da.

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Bis 23.45 Uhr wurde gearbeitet – die Allsky Cam fing schon die ersten Impressionen ein.

Auch in der Märkischen Oder Zeitung gab es einen kleinen Bericht:

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1680898/

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Mit Johannes Baader bei der Montage. (Foto: Gerd Markert)

Ein wirklich aufregender Tag – Danke an das Baader Team und alle Helfer vor Ort!

Erfolg beim IHP Forschungspreis

5348089A-7536-48D8-8C66-A0645D79A8F4Wir gratulieren unserer (ehemaligen) Schülerin Svenja Götz zu ihrem großen Erfolg! Sie hat beim diesjährigen Forschungspreis für Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg, der vom Leibniz Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt / Oder ausgelobt wird, den ersten Platz belegt. Mit ihrer Seminararbeit aus dem Astrophysik-Kurs zur experimentellen Untersuchung der Entstehung von Polarlichtern konnte sie die Jury voll überzeugen. Schon im letzten Jahr waren die EGN-Astrophysiker hier erfolgreich, Mathis Harder belegte ebenfalls den ersten Platz und Anne Skotnicki gewann den Sonderpreis der Sparkasse.

https://www.friends.ihp-microelectronics.com/de/foerderpreise/preistraeger-schueler.html

 

 

Es geht voran …

Inzwischen erstrahlt die Sternwarte in vollem Glanz, die äußere Hülle ist fertig! Für den goldenen Schimmer sorgen Aluminiumplatten, die die Fassade bilden. Nun geht es um die inneren Werte. Der Seminarraum neben der Sternwarte wird dazu komplett ausgebaut, inklusive moderner interaktiver Tafel und kleinem Sammlungsraum für das astronomische Equipment. In der Sternwarte wird gerade das Beobachtungspodest eingebaut, so dass man dann über eine Treppe in die eigentliche Beobachtungsebene unterhalb der Kuppel gelangt. Wenn das geschafft ist, können endlich die Montierung und die Teleskope installiert werden. Wir hoffen darauf, dass das im Juni der Fall sein wird.

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Für den Einbau des Beobachtungspodestes wurde die Fassade noch einmal geöffnet.

 

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Stahlkonstruktion der Beobachtungsterrasse (Panoramaaufnahme)

Insgesamt haben wir das Projekt inzwischen 81.500 € gesammelt. In der folgenden Darstellung lässt sich entnehmen, mit welcher hochwertigen Ausrüstung die Sternwarte dadurch ausgestattet werden kann.

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In den kommenden Tagen wird auch die Fertigstellung der wunderschönen (Beobachtungs)Terrasse in Angriff genommen. Für einen festen Beobachtungsplatz wurde gerade eine Säule geliefert. Diese wird dann mit einer entsprechenden Montierung neben der Sternwarte platziert und soll insbesondere für die öffentliche Beobachtung und „geschulte“ Schülerteams zur Verfügung stehen. Es wäre wunderbar, wenn wir das Geld für die hierfür benötigte Montierung bis zur Einweihung der Sternwarte (Herbst 2018?) zusammenkriegen.

Deshalb soll an dieser Stelle noch einmal zu einer Schlussoffensive aufgerufen werden. Immer noch gilt, dass jede Spende das Projekt bereichert. Und wenn es optimal läuft, können wir die Montierung für den Außenbereich so auch noch finanziell absichern. Bitte weitersagen!

Der Terrassenbereich lässt jetzt schon sein Potenzial mit einer einmaligen, ruhigen, sonnigen und idyllischen Lage zwischen den grünen Baumwipfeln erahnen.

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Blick auf die Terrasse
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Aus dem Seminarraum blickt man auf blühende Kastanien.

 

Unsere Bilanz zum Astronomietag 2018

Und wieder haben wir einen sehr erfolgreichen Astronomietag gestalten können! Auch das eiskalte Wetter war kein Hindernis. Wir konnten flexibel umplanen und den Innenraum der Schlosskirche nutzen. Tombola und Infostände wurden direkt im Eingangsbereich platziert. Schon als die Helfer noch am Aufbauen waren, strömten die Gäste in die Kirche. Von Anfang an waren die Tombolalose heiß begehrt.

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Dank vieler Unterstützer gab es eine große Auswahl an Preisen und für jedes Los einen hochwertigen Gewinn. Es gab Zeitschriften und Lesezeichen vom Spektrum-Verlag; Bücher, DVDs, T-Shirts, Sternkarten, Poster (die waren besonders gefragt), und vieles mehr vom HdA; Aufkleber und SOfIA-Bastelsätze vom DSI, Stemkarten und ein hochwertiges Teleskop als Hauptpreis von der Firma Bresser und einen Einkaufsgutschein von der Firma Telskop-Service zu gewinnen. Am Ende waren alle 225 Lose ausverkauft.

Auch die Infostände waren gut besucht, es gab viele angeregte Gespräche. Viele Gäste kauften ihre Eintrittskarten erst direkt an der Abendkasse. Am Ende kamen wir wieder auf 130 verkaufte Karten, inklusive Helfer folgten 150 Zuhörer dem hoch interessanten Vortragsprogramm.

Den beeindruckenden musikalischen Rahmen und damit den Start für den Abend lieferte Lena Thielecke am Saxophon, sie wählte extra Titel mit astronomischem Kontext („Fly me to the moon“, “ Tears in heaven“, „Satellite“, „Somewhere over the rainbow“).

Im ersten kurzen Vortrag wurde vom Stand unseres Sternwartenprojektes berichtet. Voller Stolz konnten wir auf die breite Unterstützung verweisen, die letztlich eine einzigartige, hochwertige Ausstattung der Sternwarte erlaubt. Auch diese Veranstaltung wurde finanziell von der Sparkasse MOL und vom Lionsclub Altlandsberg unterstützt. So konnte nach Abzug der Kosten für die Schlosskirche wieder ein großer Teil der Einnahmen dem Sternwartenprojekt zu Gute kommen.

Dann waren (entsprechend der guten Tradition) die Schülerinnen und Schüler an der Reihe. Svenja Goetz beichtete in Ihrem Vortrag über ihre Forschungsarbeit zur Entstehung von Polarlichtern. Basierend auf ihrem Praktikum an der TH Wildau im Bereich Plasmaphysik führte sie verschiedene Experimente durch und verdeutlichte die große historische Bedeutung des Terella-Experimentes von Birkeland. Dabei wurde ihre auf eigenen Polarlicht-Erfahrungen in Norwegen basierende Begeisterung für alle Zuhörer deutlich. ´

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Dann folgte Robin Richter mit den Ergebnissen seiner Arbeit zur Lichtverschmutzung in Hoppegarten und Neuenhagen. Gerade frisch mit einem Sonderpreis beim Jugend forscht – Regionalfinale ausgezeichnet zeigte er allen Zuhörern seine große Motivation für das Thema. Insbesondere seine Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr erlaubte ihm  dabei auch höhenabhängige Messungen von einer hoch ausgefahrenen Feuwerwehrleiter mitten in der Nacht.

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Schließlich stellte Luise Raum ihr Forschungsthema vor: Die statistische Helligkeitsverteilung von Sternen in elliptischen Galaxien. Nachdem sie im vergangenen Jahr ein mehrwöchiges Praktikum am Haus der Astronomie absolvierte, arbeitete sie sich mit viel Energie und großem Aufwand in die Thematik ein. Sie entwickelte einen Algorithmus zur Vermessung derartiger Helligkeitsverteilungen, schrieb ein entsprechendes Programm (nachdem sie sich zuvor selbst das Programmieren beibrachte!) und testete schließlich erfolgreich die Funktion einen einigen elliptischen Galaxien.

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In der dann folgenden Pause wurden alle restlichen Lose und der noch übrige Kuchen verkauft. Viele nutzten die Gelegenheit für Nachfragen an die Vortragenden und für Gespräche.

Pünktlich begann dann der wieder wunderbar via Saxophon eingeleitete zweite Teil mit dem Hauptvortrag von Herr Professor Dr. Steinmetz, dem Direktor des Leibniz-Institutes für Astrophysik in Potsdam (AIP). Seine „Ausgrabungen in der Milchstraße mit einer Milliarde Sterne“ nahmen alle Zuhörer mit auf einer Reise zur Erforschung unserer Heimatgalaxie. Sein mit viel Humor, Wissen und Enthusiasmus präsentierter Vortrag war ein Highlight des Abends!

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Mir blieb am Ende noch Zeit, um über meine Chile-Reise im Januar zu berichten. Dabei standen insbesondere die astronomischen Höhepunkte im Mittelpunkt, wie das VLT, ALMA und astronomische Beobachtungen in der Atacamawüste. Aber auch die Faszination der bizarren Landschaft und das besondere Flair dieses wunderschönen Landes fanden Platz in meinem Bericht. Genauere Informationen findet man hier: https://exploringthesouth.wordpress.com

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Der Abend endete wie üblich mit der Übergabe der 3 Tombola-Hauptpreise. Danach war unser fast dreistündiges Programm zu Ende. Einige Zuhörer gaben uns  in direktem Anschluss ein sehr positives Feedback. Am Ende hat alles gepasst – auch in der Kasse kamen stolze 750,- zusammen.

Wichtig ist es, an dieser Stelle noch einmal allen Helferinnen und Helfern zu danken, meinen Kolleginnen und Kollegen, den Helfern vom Förderverein und den unverzichtbaren Schülerinnen  und Schülern! Danke!

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club Altlandsberg und der Sparkasse MOL, die diese Veranstaltung finanziell unterstützt haben.

Auch die regionale Presse fand im Anschluss lobende Worte für unsere Veranstaltung.

http://www.odf-tv.de/mediathek/30139/Hallo_Milchstrasse_Hier_funkt_Erde.html

 

Astronomietag Ergänzung

Heute haben wir die Tombolapreise sortiert, es lohnt sich schon allein wegen der Tombola zu kommen! Die Hauptpreise sind ein Telelskop, ein 50,- Einkaufsgutschein, eine DVD-Kollektion. Darüber hinaus gibt es DVDs, Bücher, T-Shirts, Zeitschriften, Aufkleber, Bastelsätze, Poster und vieles andere mehr! Jedes Los gewinnt.

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Der Wetterbericht sieht auch gut aus, die Teleskope können also nicht nur besichtigt werden. Man kann dann sogar einiges beobachten.

Dazu ein vielversprechendes Vortragsprogramm und es gibt noch genügend Karten!

In der Region ist die Info jetzt auch in den Veranstaltungsprogrammen, z.B.:

http://m.gemeinde-hoppegarten.de/veranstaltungen/7/1956311/2018/03/17/tag_der_astronomie.html

https://www.strausberg-live.de/termin-detail.php?id=71240

http://www.neuenhagen-bei-berlin.de/veranstaltungen/7/1956311/2018/03/17/tag-der-astronomie.html

Zur Zeit bekommt das Sternwartengebäude eine goldglänzende Außenhülle.

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