Installation day

In der vergangenen Woche war der große Tag endlich da! Auch die Kuppel hatte inzwischen bereits ein Jahr auf die Instrumente gewartet, die sie beherbergen soll. Dementsprechend gab es einen freundlichen Empfang bei schönem Wetter …

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Hier nun ein kleiner Bildbericht vom Tag der Installation der Instrumente:

Pünktlich um 8.00 Uhr kam Johannes Baader (die Firma Baader Planetarium aus Mammemdorf bei München lieferte sowohl die Kuppel als auch alle Instrumente für das Observatorium) mit Mitarbeiter Ervin bei uns an. Alle Schätze waren gut und sicher in einem Transporter verstaut. Nach einer kurzen Besichtigung der Sternwarte auf dem Dach des neuen Schulbaus wurde uns von den „Sternwarten-Profis“ bestätigt, dass wir hier sehr gute Bedingungen haben und alles berücksichtigt wurde. Auch die Lage am grünen Rand von Berlin beeindruckte die Beiden.

Dann ging es mit dem dicksten Brocken los, mit der 200 kg schweren Stahlsäule. Schon der Anblick im Transporter flößte Respekt ein. zum Glück gab es genug starke Helfer, neben dem Hausmeister waren einige kräftige Lehrer dabei. So konnten wir den Koloss zunächst in den Fahrstuhl und schließlich über die Treppe auf das Beobachtungspodest heben. Sogar das Absenken durch die vorgesehene Öffnung auf das Stahlbetonpodest funktionierte beim ersten Versuch.

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200 kg Stahl – ob wir das schaffen?
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Die Säule steht an ihrem Platz, oben der weiße Adapter für die Montierung.

Nachdem alle Schrauben fest waren, wurden die Kabel, die zur Montierung und zu den Teleskopen führen, durch die Säule verlegt. Die Säule wurde danach mit Sand befüllt, um ihr noch mehr Stabilität zu geben. Der Test hinterher zeigte, dass alles wunderbar massiv ist.

Nach vielen kleinen Vorbereitungsarbeiten stand die Allsky-Cam als Nächstes auf dem Programm. Dazu wurde zunächst ein Kabel verlegt. Unter tatkräftiger Hilfe des Hausmeisters wurde die Halterung an einer Betonplatte befestigt. Danach wurde die Kamera angebaut und auf dem Dach der Sternwarte platziert.

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Die Allsky-Kamera.

Nun kam die Montierung an die Reihe. Die 10Micron GM 3000 HPS ist eine hochgenaue GoTo-Montierung mit Absolut-Encodern und trägt bis zu 100 kg an Instrumentenlast. Eine Schwenkgeschwindigkeit bis 12°/s und mittlere Nachführgenauigkeit von 1“ je 15 Minuten lassen den Kenner schwärmen. Dabei wiegt die Montierung selbst solide 60 kg. Wunderbare, wunderschöne und präzise Technik! Das gute Stück wurde vorsichtig nach oben transportiert und auf den Adapter gesetzt. Dann kamen alle Kabel und die Gegengewichte (4 x 20 kg !) dazu.

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Einbau der Montierung.

Danach ging es mit dem 17“ PlaneWave Astrographen weiter, das wertvollste Ausrüstungsteil. Auch hier ein paar Daten:

Öffnung: 17″ = 432 mm
Brennweite: 2.940 mm
Öffnungsverhältnis: f/6.8
Obstruktion: 49% (Durchmesser HS)
Bildfeld 70 mm

Dementsprechend war die Verpackung für unser Hauptinstrument eine stabile, riesengroße Holzkiste. Vorsichtig trugen wir das knapp 43 kg schwere Teleskop nach oben und setzten es behutsam auf die Montierung. Parallel dazu wurde dann gleich der TEC 140/980 Apo Refraktor montiert. Ein ölgefügter Dreilinser, absolute Referenz in dieser Öffnungsklasse. Anschließend wurde alles ordentlich austariert. War das ein Anblick!

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Der 17“er ist an seinem Platz!
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Alle Kabel müssen gut verlegt werden.

Jetzt war großes Verkabeln angesagt, alles musste korrekt verbunden werden. Zum Glück hatte man das alles schon in Mammendorf vorbereitet. Auch die Verbindung zum Sternwarten-PC war vorbereitet und getestet und musste nur wiederhergestellt werden. Der PC ist in einem Schaltkasten in der Sternwarte untergebracht, in den alle Verbindungen laufen.

Als Software wird unter anderem Maxim DL Pro verwendet, eine professionelle Sternwartensoftware. Nach dem Ende der Einrichtung aller Komponenten wird auf den PC nur noch kabellos, über ein Laptop, ein Tablet oder einen anderen PC zugegriffen. Alle Komponenten der Sternwarte bis hin zu den Fokussierern sind dann darüber „fern“steuerbar.

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Noch konnten wir bei strahlend blauem Himmel arbeiten.

Das Finetuning zog sich dann noch einmal ziemlich lange hin. Es gab eine erste Einweisung in die Software und viele viele Informationen aus erster Hand. Hoffentlich haben wir auch alles notiert! Zum Glück vermittelt das Baader-Team den Eindruck, dass wir auch danach mit einer sehr guten Betreuung rechnen können. Leider kamen zum Abend immer mehr Wolken auf. Als es dunkel wurde, war kein Stern zu sehen. So blieb einiges unerledigt –  Justage prüfen, Teleskope bzw. optische Achsen zueinander ausrichten, Montierung über 3-Sterne-Alignment ausrichten, Montierung auf den Himmelsnordpol ausrichten, erneutes Alignment + Pointierungsmodell erstellen. Dann erst kann das Teleskopequipment nach und nach getestet werden. Noch viel, aber wirklich spannende Arbeit wartet da.

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Bis 23.45 Uhr wurde gearbeitet – die Allsky Cam fing schon die ersten Impressionen ein.

Auch in der Märkischen Oder Zeitung gab es einen kleinen Bericht:

https://www.moz.de/landkreise/maerkisch-oderland/strausberg/artikel8/dg/0/1/1680898/

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Mit Johannes Baader bei der Montage. (Foto: Gerd Markert)

Ein wirklich aufregender Tag – Danke an das Baader Team und alle Helfer vor Ort!

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Es geht voran …

Inzwischen erstrahlt die Sternwarte in vollem Glanz, die äußere Hülle ist fertig! Für den goldenen Schimmer sorgen Aluminiumplatten, die die Fassade bilden. Nun geht es um die inneren Werte. Der Seminarraum neben der Sternwarte wird dazu komplett ausgebaut, inklusive moderner interaktiver Tafel und kleinem Sammlungsraum für das astronomische Equipment. In der Sternwarte wird gerade das Beobachtungspodest eingebaut, so dass man dann über eine Treppe in die eigentliche Beobachtungsebene unterhalb der Kuppel gelangt. Wenn das geschafft ist, können endlich die Montierung und die Teleskope installiert werden. Wir hoffen darauf, dass das im Juni der Fall sein wird.

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Für den Einbau des Beobachtungspodestes wurde die Fassade noch einmal geöffnet.

 

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Stahlkonstruktion der Beobachtungsterrasse (Panoramaaufnahme)

Insgesamt haben wir das Projekt inzwischen 81.500 € gesammelt. In der folgenden Darstellung lässt sich entnehmen, mit welcher hochwertigen Ausrüstung die Sternwarte dadurch ausgestattet werden kann.

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In den kommenden Tagen wird auch die Fertigstellung der wunderschönen (Beobachtungs)Terrasse in Angriff genommen. Für einen festen Beobachtungsplatz wurde gerade eine Säule geliefert. Diese wird dann mit einer entsprechenden Montierung neben der Sternwarte platziert und soll insbesondere für die öffentliche Beobachtung und „geschulte“ Schülerteams zur Verfügung stehen. Es wäre wunderbar, wenn wir das Geld für die hierfür benötigte Montierung bis zur Einweihung der Sternwarte (Herbst 2018?) zusammenkriegen.

Deshalb soll an dieser Stelle noch einmal zu einer Schlussoffensive aufgerufen werden. Immer noch gilt, dass jede Spende das Projekt bereichert. Und wenn es optimal läuft, können wir die Montierung für den Außenbereich so auch noch finanziell absichern. Bitte weitersagen!

Der Terrassenbereich lässt jetzt schon sein Potenzial mit einer einmaligen, ruhigen, sonnigen und idyllischen Lage zwischen den grünen Baumwipfeln erahnen.

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Blick auf die Terrasse
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Aus dem Seminarraum blickt man auf blühende Kastanien.

 

Die Kuppel ist da!

Spätestens jetzt sieht man schon von weitem, dass auf dem Dach des neuen Schulgebäudes etwas ganz besonderes entsteht. Wie ein Wahrzeichen prangt die Observatoriumskuppel oben auf dem Dach.  Am 8. und 9. August 2017 wurde sie geliefert und installiert.

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Die Kuppel „schwebt“ ein.

Das Montageteam der Firma Baader Planetarium lieferte die Kuppel in Einzelteilen zerlegt an und begann am 8. August direkt mit dem Zusammenbau der Teile. Bei unserer Sternwartenkuppel handelt es sich um das 3,2 m Modell. Am Ende stand alles bereit: die montierte Kuppel, der Laufring, die Teleskopsäule,  selbst die kleine Wetterstation ist schon angebaut – alles fertig!

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Der Kran kommt an.

Dann konnte es losgehen, zuerst war der Laufring dran. Der passte erst einmal perfekt. Auf diesem Ring dreht sich die Kuppel,  wobei optische Encoder verbaut sind, die es erlauben zu jeder Zeit die genaue Position der Kuppel auszulesen. So kann später die Bewegung von Teleskop (Montierung) und Kuppelspalt synchronisiert werden.

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 Montage des Laufringes 

Weiter ging es mit der Teleskopsäule. Leider passte diese nicht zu dem vorbereiteten Betonfundament. Deshalb wurde sie noch einmal eingeladen und wird erst beim nächsten Termin geliefert. Bis dahin wird eine entsprechender Adapter angefertigt.

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Die Säule passt leider nicht zum Betonfundament.

Und dann kam der Höhepunkt! Die Kuppel wurde mit Gurten am Kran befestigt und dann wurde sie auf das Dach des Gebäudes gehoben und präzise auf dem Laufring platziert.

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Montage der Kuppel

Und nun glänzt sie weithin sichtbar in voller Pracht über den Baumwipfeln der Gartenstadt Neuenhagen. Schade eigentlich, dass es noch einige (wenige) Monate dauern wird, bis die Montierung und die Teleskope eingebaut werden. Aber es besteht durchaus Hoffnung, dass es bis spätestens Ende März ein first light geben wird!

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Die fertig montierte Observatoriumskuppel.

Jetzt geht es richtig los!

Der Rohbau steht, man kann die Sternwarte auf dem Dach des neuen Gebäudeteils schon gut erkennen. Bald kommen die Kuppel und die ersten Teile der Ausstattung. Dass wir eine der besten (oder besser die beste?!!) Schulsternwarte Deutschlands bekommen, haben wir vielen, vielen Unterstützern zu verdanken. Das Projekt hat so immer mehr an Fahrt aufgenommen und wir können eine Instrumentierung realisieren, von der am Anfang niemand zu träumen wagte. Neben den hier schon kommunizierten 50.000 € von der Wilhelm und Else Heraeus – Stiftung haben wir weitere 25.000 € auf dem Projektkonto gesammelt. Vielen Dank an alle Spender für diese grandiose Unterstützung. Hier gibt es eine aktuelle Übersicht …

Sposorentafel aktuell Juni 2017
Sponsorentafel (Stand Juli 2017)

Die Arbeiten für die Sternwarte sind nun auch rohbaufertig, auf dem Dach des Observatoriums befindet sich ein kreisrundes Betonfundament für die Sternwartenkuppel. Da hier sehr genau gearbeitet werden musste, war eine exakte Messung erforderlich. Das Ergebnis war positiv, der Adapter für die Kuppel sollte sehr gut passen.

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Beim Vermessen.

Die Panoramaansicht verzerrt den Anblick zwar etwas, zeigt aber sehr schön die große Beobachtungsterrasse. Im Observatoriumsgebäude, dessen Wände natürlich noch verkleidet werden, sieht man die große Betonsäule, auf die die Stahlsäule für die Montierung aufgesetzt wird.

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Panoramaanblick Dachterrasse + Sternwarte

Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Ausstattung:

Die 50.000 € der Wilhelm und Else Heraeus – Stiftung werden für das Hauptinstrument und die Sternwartenmontierung eingesetzt. Dabei handelt es sich um die folgenden edlen Teile …

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Montierung: 10Micron GM3000HPS

http://10micron.de/products/gm-3000-hps/gm-3000-hps-goto-montierung-1453000/

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Das Hauptinstrument: PlaneWave CDK 17″ Widefield Astrograph

http://www.baader-planetarium.com/de/planewave-cdk17-astrograph-f6.8-(verschiedene-versionen-erhältlich).html

Mit den weiteren Geldern kann der geplante hochwertige Refraktor gekauft werden, ein TEC 140/980 Triplet Apochromat. Dieses Teleskop wird parallel zum Hauptinstrument fest montiert.

http://www.baader-planetarium.com/de/teleskope/tec/tec-apo-140-ed-triplet-apochromat.html

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TEC 140/980 Apochromat

Die projektbezogene Unterstützung der RÜTGERS-Stiftung mit 5000 € liefert die Hauptanteil für eine professionelle H-Alpha-Ausstattung für die Sonnenbeobachtung am 140er TEC. Hier hoffen wir auf die Realisierung einiger Schülerforschungs- und Seminararbeiten. Mit der Summe wird ein hochwertiges Filtersystem der Firma SolarSpectrum angeschafft.

http://www.baader-planetarium.com/de/solar-spectrum-observer-serie-15.html

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Solar Observer 1,5 mit 0,6 Angström von Solar Spectrum

Weitere 5000 € kommen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die unser Projekt im Rahmen des DPG-Förderprogramms „Physik für Schülerinnen und Schüler“ unterstützt. Der Betrag kommt auch hier von der Wilhelm und Else Heraeus – Stiftung.

http://www.we-heraeus-stiftung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=144&Itemid=484

Das Geld dient zweckgebunden der Anschaffung eines professionellen Echelle-Spektrographen, einem Baches Echelle Spektrographen der Firma Baader. Auch dieses hochwertige wissenschaftliche Instrument ermöglicht anspruchsvolle Forschungsarbeiten.

http://www.baader-planetarium.com/en/baches-echelle-spectrograph.html

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Nun könnte man denken, finanzielle Mittel sind im Überfluss vorhanden?! Ehrlich gesagt, ist weiterhin jede Spende und Unterstützung willkommen. Es kann nur noch besser werden!!!

Wir brauchen noch etwas Geld für die Finanzierung der IT-Ausstattung, für eine professionelle CCD-Kamera, … und auf der Beobachtungsterrasse ist auch noch viel Platz!

Informationen zum Projektkonto findet man ja hier im Blog.

Informationen zum Projektkonto

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gewerbetreibende, sehr geehrte Firmen in Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg und Umgebung, liebe Freunde und Förderer der Astronomie, liebe Unterstützer,

unser Projekt ist auf einem sehr guten Weg!!! Neben der großzügigen Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung kommen wir durch viele kleinere und größere Spenden unserem Eigenanteil-Ziel von 10.000€ immer näher. Schon sind 70% davon erreicht. Aber weiterhin gilt, jede Spende zählt und veredelt das Projekt!!!

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Nun gibt es sogar ein eigenes Projektkonto für die Sternwarte. Spenden bitte direkt auf dieses Konto überweisen!

Direkte Spenden bitte an den Förderverein unserer Schule:

Förderverein EGN

Sparkasse MOL                            

Konto IBAN: DE73 1705 4040 0020 0477 38      

BIC: WELADED1MOL

Betreff: Sternwartenprojekt

Für die Ankündigung Ihrer Spende, mit Ideen oder für weitere Informationen können Sie sich am besten direkt an uns wenden ( 03342/692 oder einstein-gymnasium-neuenhagen@t-online.de ).

Und hier noch ein schöner Artikel:

http://www.blickpunkt-brandenburg.de/no_cache/nachrichten/archiv/artikel/51015.html

 

Informationen für Spender, Sponsoren und Unterstützer

JEDE SPENDE ZÄHLT!!!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gewerbetreibende, sehr geehrte Firmen in Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg und Umgebung, …

liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen,

liebe Unterstützer der Astronomie,

wir möchten Sie um finanzielle Unterstützung für ein Projekt bitten, das die Schullandschaft Brandenburgs bereichern und das Einstein-Gymnasium Neuenhagen zu einem „Leuchtturm“ der astronomischen Bildung in Deutschland machen wird.

Projekt EGN Sternwarte_Logo

Das EGN hat sich über viele Jahre erfolgreich im Bereich der Astronomie profiliert. Ein sehr lange verfolgter Plan wird nun bis zum Ende des Jahres 2017 realisiert werden. Im Rahmen des Schulerweiterungsbaus für unsere Schule werden wir ein modernes Sternwartengebäude mit Beobachtungsterrasse auf dem Dach des Schulneubaus erhalten. Mit einer hochwertigen Ausstattung und Instrumentierung dieses Observatoriums könnten wir so in Neuenhagen eine der modernsten Schulsternwarten Deutschlands etablieren. Um nun auch diese hochwertige Ausstattung zu realisieren, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. 

Konkret verfolgen wir die folgenden Ziele:

  • Nutzung als praktischer Lernort für den Astronomie- und Physikunterricht
  • Wissenschaftliches Schülerlabor, Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern, Unterstützung bei Wettbewerbsteilnahmen, Publikationen
  • Öffentlichkeitsarbeit, regelmäßige öffentliche Vorträge und Beobachtungsabende, Zusammenarbeit mit Schulen und insbesondere auch Grundschulen der Region 
  • Zusammenarbeit mit Amateur- und Profiastronomen, astronomischer „Stammtisch“
  • Fortbildungs-Standort für Astronomielehrerinnen und Astronomielehrer der Region

Wie beschrieben ist eine sehr hochwertige „Hülle“ des Observatoriums geplant und finanziell abgesichert. Die Attraktivität der Sternwarte wird in letzter Konsequenz durch die instrumentelle Ausstattung bestimmt. Um alle angestrebten Ziele optimal zu erreichen und die öffentlich „anziehende“ Wirkung zu maximieren, wird eine hohe Qualität bei der Ausstattung angestrebt. Und genau hier brauchen wir Ihre Hilfe! Jede Spende zählt!!!

Direkte Spenden an den Förderverein unserer Schule (Förderverein EGN, Sparkasse MOL, Konto IBAN: DE91 1705 4040 3807 0460 45, BIC: WELADED1MOL, Betreff: Sternwartenprojekt) sind sehr willkommen. Mit Ideen, größeren Spenden oder für weitere Informationen können Sie sich auch direkt an uns wenden ( 03342/692 oder einstein-gymnasium-neuenhagen@t-online.de ). Bitte dort auch die Spendenquittung anfordern!

Was wir schon geschafft haben:

Zunächst einmal haben wir unseren Schulträger davon überzeugt, dieses Projekt im Zuge des Neubaus zu realisieren. Dementsprechend war in dem dann durchgeführten Architektenwettbewerb die Planung einer Schulsternwarte eine feste Planungsvorgabe. Eine Visualisierung des Siegerentwurfes, der nun gebaut wird, findet sich in der Anlage. Damit werden durch den Bau alle wichtige Voraussetzungen geschaffen: ein Sternwartengebäude bestehend aus einem Seminar- und Sammlungsraum, der eigentliche Beobachtungraum ausgestattet mit einer hochmodernen, vollautomatischen und remotefähigen Kuppel und eine Beobachtungsterrasse zur Nutzung weiterer Teleskope. Damit ist also eine solide Basis für eine sinnvolle Investition gegeben.

Wir haben in eigener Initiative schon Geld in Form von Spenden, Erlösen aus von uns durchgeführten Veranstaltungen und Wettbewerbsgewinnen zusammengetragen. Darüber hinaus wurden wir auch durch sehr hochwertige Sachspenden unterstützt. Einige Bauteile und Instrumente wurden schon angeschafft, deren spätere Eingliederung in die Sternwarte vorgesehen ist.

Was wir brauchen:

An erster Stelle steht eine hochwertige, stabile und remotefähige Montierung. Dazu eine darauf abgestimmte Teleskopausstattung (Hauptinstrument und Spezialteleskope zur Fotografie und Sonnenbeobachtung), die notwendige Software und Computertechnik. Für eine optimale Umsetzung ist ein finanzieller Aufwand von 25.000€ bis 30.000€ realistisch. Das können wir nur mit der Hilfe von Sponsoren und Unterstützern erreichen.

Der große Vorteil der gesamten Konzeption besteht darin, dass eine Realisierung garantiert ist, da eine Ausstattung auf einfachstem Niveau schon jetzt gewährleistet werden könnte. Aber die Umsetzung aller oben genannten Ziele ist nur bei optimaler Ausstattung abgesichert.

Was wir bieten:

Ihre finanzielle Unterstützung würde eine Investition in ein modernes vernetzendes, deutschlandweit ausstrahlendes Bildungsprojekt darstellen. Wir werden Ihre Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten in der Öffentlichkeit (Veranstaltungen, Presse, Fernsehen) kommunizieren.

Wir erstellen eine hochwertige Sponsorentafel, die deutlich sichtbar im Bereich der Sternwarte platziert wird. Prinzipiell ist auch ein objektbezogenes Sponsoring eines ganzen Gerätes möglich, das dann auch entsprechend beschriftet werden kann. Sie erhalten natürlich zu unserer „großen, feierlichen“ Eröffnung, auf Wunsch sehr gern auch zu weiteren öffentlichen Veranstaltungen. Prinzipiell ist auch ein exklusiver Beobachtungsabend für ein Team aus Ihrer Firma umsetzbar.

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Das Zentrum unserer Milchstraße – aufgenommen während unserer Sudafrikareise 2013

 

 

Unser Sternwartenprojekt

Seit vielen Jahren hat sich das EGN erfolgreich im Bereich der Astronomie profiliert, ist Partnerschaften eingegangen und war erfolgreich bei landes- und bundesweiten und auch bei internationalen Wettbewerben beteiligt. Der lange verfolgte Traum von der Errichtung einer eigenen, modern eingerichteten Schulsternwarte wird nun endlich 2016/17 im Rahmen des Schulerweiterungsbaus verwirklicht werden. Dieses „Leuchtturm-Projekt“ wird unsere Schule noch markanter machen!

Konzeption für die Nutzung der Sternwarte:

  • praktischer Lernort für den Astronomie- und Physikunterricht
  • wissenschaftliches Schülerlabor, insbesondere für den Seminarkurs Astrophysik und die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler
  • Öffentlichkeitsarbeit, öffentliche Beobachtungsabende und Vorträge
  • Zusammenarbeit mit den Grundschulen der Region, geführte Beobachtungen
  • Zusammenarbeit mit Amateur- und Profiastronomen (AIP) der Region, Astrostammtisch, Beobachtungszeit für Amateurastronomen, Tagungen

Das Observatorium wird aus einem Sternwartengebäude mit Kuppel, Seminarraum und Beobachtungsterrasse auf dem Dach des neuen Schulgebäudes bestehen. Für die Realisierung einer hochwertigen Ausstattung der Sternwarte brauchen wir Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung!!!

Ehrgeiziges Ziel des Projektes ist es, die gesamte Ausstattung der Sternwarte über Spenden und Fördergelder zu finanzieren. Jede Spende, aber auch jede Idee kann dabei helfen das Projekt möglichst optimal zu verwirklichen.

Im Rahmen eines Architektenwettbewerbes wurde ein (Teil)Neubau inklusive Sternwarte auf dem Dach geplant. Der Sieger dieses Wettbewerbes war das Berliner Architekturbüro TRU Architekten. Die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellte Visualisierung der Architekten zeigt, wie unsere Sternwarte auf dem Dach des neuen Gebäudes aussehen wird.

Planungsentwurf